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Demag Cranes verkaufen 05.08.2009
Bankhaus Lampe
Düsseldorf (aktiencheck.de AG) - Gordon Schönell, Analyst vom Bankhaus Lampe, stuft die Aktie von Demag Cranes (ISIN DE000DCAG010 / WKN DCAG01) weiterhin mit "verkaufen" ein.
Die von der Gesellschaft gestern Morgen veröffentlichten Zahlen seien erwartungsgemäß schwach ausgefallen. Der Auftragseingang habe in Q3 bei 174,0 Mio. EUR (-49,8%) und damit leicht unter der Analystenprognose von 185 Mio. EUR gelegen. In den Segmenten Hafentechnologie mit 33,3 Mio. EUR (-55,9%) und Industriekrane mit 75,8 Mio. EUR (-58,7%) seien die Rückgänge ähnlich hoch ausgefallen. Bei letzteren hätten die Analysten leicht bessere Ergebnisse erwartet. Der Bereich Service mit 64,9 Mio. EUR (-26,0%) habe sich diesem Trend etwas entziehen können. Die Auftragseingänge hätten dabei in allen drei Segmenten unter dem Niveau des Vorquartals gelegen.
Die Umsätze hätten in-line mit den Erwartungen der Analysten gelegen. Die höchsten Einbußen habe die Hafentechnologie -56,9%, in-line mit den Auftragseingängen verzeichnet, gefolgt von den Service-Leistungen (-19,1%) und dem Bereich Industriekrane (-17,7%), der aufgrund eines hohen Auftragsbestandes noch eine relative Stärke gezeigt habe. Da die Auftragseingänge aber auch hier einbrechen würden, würden die Umsätze stetig sinken. Wie in Q2 habe das Segment Hafentechnologie mit -7,5 Mio. EUR erneut einen operativen Verlust erzielt. Dieser sei aber aufgrund des niedrigeren Umsatzvolumens entsprechend höher ausgefallen. Auch in den Segmenten Industriekrane (3 Mio. EUR) und Service (11,3 Mio. EUR) hätten sich die operativen Ergebnisse aufgrund sinkender Umsätze weiter verschlechtert.
Wie von den Analysten erwartet, seien Restrukturierungsaufwendungen in Höhe von 45,8 Mio. EUR angefallen, wovon 38 Mio. EUR cashwirksam seien. In Q4 würden noch weitere 5 Mio. EUR anfallen. Mehr als die Hälfte der Restrukturierungsaufwendungen seien dem Segment Hafentechnologie zuzurechnen und würden darauf abzielen, den Break-even bis 2010 auf 200 Mio. EUR von noch 250 Mio. EUR in 2008 zu senken. Knapp 30% der Aufwendungen sollten ein Absenken des Break-even im Segment Industriekrane von 480 Mio. EUR in 2008 auf 470 Mio. EUR bis 2010/11 bewirken. Durch Kurzarbeit könnten die Break-even-Umsätze weiter gesenkt werden.
Die Kostenmaßnahmen in den Segmenten Industriekrane und Hafentechnologie sollten Verluste in diesen Bereichen im nächsten Geschäftsjahr abwenden. Der Bereich Service werde in dem Modell der Analysten die Erträge liefern. Mit dem Wegfall von Restrukturierungsaufwendungen würden die Ergebnisse aus 2008/09 damit deutlich übertroffen. Trotzdem erscheine den Analysten die Aktie - gerade wegen des letzten Kursanstiegs durch Übernahmegerüchte durch Kone - zu hoch bewertet.
Die Anlageempfehlung "verkaufen" der Analysten vom Bankhaus Lampe für die Demag Cranes-Aktie hat deshalb Bestand. Das Kursziel von 15,50 EUR werde bestätigt. (Analyse vom 05.08.2009) (05.08.2009/ac/a/d)
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